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Der Gigantenreiter ist jetzt größer

02. Juni 2020

Wederath. Vor dem Archäologiepark Belginum empfängt eine neue Götterfigur die Besucher.

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Die Besucher des Archäologieparks Belginum werden jetzt von einem neuen Jupiter-Gigantenreiter begrüßt. Hergestellt hat die Skulptur Thomas Wendhut vom Morbacher Steinmetzunternehmen Tuschik nach Angaben von Dr. Rosemarie Cordie, Leiterin des Archäologieparks. „Zuerst hatten wir eine kleine Figur in Originalgröße montiert, die von der Dimension nicht gepasst hat“, sagt Cordie. Die Unterstützung des Fördervereins Archäologiepark Belginum, der die rund 3000 Euro teure Arbeit finanziert, hat die neue Ausführung der Figur möglich gemacht. Jetzt schwingt ein größerer steinerner Jupiter-Gigantenreiter seine metallenen leuchtenden Blitze auf der mehr als drei Meter hohen Säule. Die Skulptur zeigt, wie der höchste römische Gott mit einem Pferd über einen Giganten hinwegreitet, dessen menschlicher Oberkörper in zwei Schlangenschwänzen endet. „Diese Säulen standen in der Nähe von Heiligtümern oder großen Gehöften“, sagt Cordie. Das Original ist im Museum ausgestellt. Die Hinzerather Familie Polok hat die Ursprungsfigur, die von Pflugarbeiten Beschädigungen aufweist, in einer sogenannten Steinrausche in der Nähe des Archäologieparks entdeckt. Das ist eine Stelle, auf die die Bauern einst die Steine geworfen haben, die sie beim Bestellen der Felder gestört haben. Das Original aus grauem und grobkörnigem Sandstein, wie er gerne rund um den Archäologiepark verwendet wurde, stammt aus dem zweiten oder dritten Jahrhundert nach Christus. Der Archäologe Wolfgang Binsfeld hatte vor einigen Jahren in einer Beschreibung des Jupiter-Gigantenreiters ausgeführt, dass diese Figuren auf Gallien und die germanischen Provinzen des römischen Reiches beschränkt gewesen und am stärksten am Rhein zwischen Straßburg und Bingen sowie im Land der Treverer vertreten waren. Die religiöse Bedeutung der Gruppe mit dem römischen Gott, der ein Ungeheuer überreitet, sei unsicher.

Quelle: 02. Juni 2020, Trierischer Volksfreund, Christoph Strouvelle
Foto: Christoph Strouvelle


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