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Veranstaltungen 2011


Mai

Sonntag, 15. Mai 2011, 14.00 bis ca. 15.30 Uhr
Internationaler Museumstag „ Museen, unser Gedächtnis“
Historische Reise mit der Frauengruppe FILIA

Museen, unser Gedächtnis “ist das Motto des Internationalen Museumstags 2011.

Der Archäologiepark Belginum ist ein junges, erst 2002 eröffnetes Museum. Der antike Ort Belginum selbst mit Gräberfeld, Siedlung und mehreren Tempelbezirken hat die Geschichte der Region über 1000 Jahre geprägt. Im Museum werden die Erkenntnisse der großen Ausgrabungen und das Wissenswerte der vergangenen Zeit aufgezeigt und in einer interessanten und intelligenten Ausstellungstechnik erfahrbar gemacht.

In diesem Jahr ist zusätzlich die Wechselausstellung „Spannende Geschichte(n) – Frauen und Mode“ zu sehen, eine modische Zeitreise zum Schmuck und zur Kleidertracht keltischer und römischer Frauen.

Von 14.00 bis ca. 15.30 Uhr können wir eine historische Reise mit der Frauengruppe FILIA begleiten. FILIA nimmt uns mit auf eine „Historische Zeitreise“ der besonderen Art zur Frauengeschichte des Hunsrücks von der keltischen Epoche bis zur Gegenwart. FILIA (lat. Tochter) lässt mit besonderen, eindrucksvollen Lebensgeschichten von Frauen die interessante weibliche Kultur der Region wieder aufleuchten.

Die Premiere am 11. März in Belginum war ein großer Erfolg.


Montag, 23. Mai 2011, 19.00 Uhr
Vortrag - Marled Mader, Naurath/Wald und Stefanie Seiffert
Der lange Weg bis zum fertigen Tuch

Der lange Weg bis zum fertigen Tuch" 
Zur eisenzeitlichen Textilherstellung ist aufgrund der Quellenlage wenig bekannt. Dennoch können aus wenigen Textilresten viele Informationen gewonnen werden. Der Vortrag geht Fragen nach wie die der Faserauswahl (Wolle oder Pflanzenmaterial), der Bearbeitung und dem Vorbereiten der Faser, dem Spinnen bis zum Faden, dem Färben bunter Tuche und Wolle mit Pflanzenfarben. Ebenso werden die Möglichkeiten der unterschiedlichen textilen Flächengestaltung (Sprang, Bandweben mit Brettchen und Litzenstäben, Nadelbinden) vorgestellt und die Tuchherstellung am Gewichtswebstuhl in unterschiedlichen Bindungen. Zur Herstellung der Kleider gehören ebenso das Nähen und Verzieren.

Zu den Kleidern gehören natürlich angenähte oder angewebte Bänder oder Applikationen, Zierelemente hergestellt in aufwendigen und unterschiedlichen Mustertechniken mittels Brettchenweberei.


Juni

Montag, 6. Juni 2011, 19.00 Uhr
Vortrag - Rosemarie Cordie, Archäologiepark Belginum
Fremde Frauen im Hunsrück?

Prächtig und wertvoll war die Schmuckausstattung der Frau von Hunolstein, kostbar die Perlen aus Glas und Bernstein, ungewöhnlich der Halsring aus Bronze, zudem fremd an diesem Ort. Auch mehrere Frauen aus verschiedenen Jahrhunderten, bestattet im Gräberfeld von Belginum, tragen ungewöhnlichen ortsfremden Ringschmuck oder Trachtbestandteile. Was führte die Frauen in die Hunsrückregion und an den Ort, an dem sie bestattet wurden? Wie können wir sie identifizieren und in welche Regionen können wir ihren Weg verfolgen? Welches Frauenschicksal verbirgt sich möglicherweise hinter solchen Schmuckkombinationen? Fragen und vielleicht Antworten, die denen von Frauen mit Migrationshintergrund heute keinesfalls unähnlich erscheinen.


Montag, 20. Juni 2011, 19.00 Uhr
Vortrag - Sylvia Crumbach, Duisburg
Archäologie in Bilder kleiden?
Überlegungen zu Schmuck und zur Kleidung für "Kelten"

Kleidung ist ein spannender Aspekt der Kultur. Mode transportiert Botschaften und Identität, damals wie heute! Ein Kleidungscode gehört beispielsweise auch heute noch zu bestimmten Berufsgruppen oder zu festlichen Anlässen.
Geben archäologische Befunde und Funde somit Auskunft zur Kleidung in der Antike und lässt sich damit das Erscheinungsbild von Menschen in der Vergangenheit rekonstruieren? Welche Wege führen zu verlässlichen Rekonstruktionen und welche Botschaften vermittelte die Kleidertracht den Zeitgenossen? Welche Textiltechniken waren bekannt und wie bunt konnten die Gewänder werden?
Diesen Fragen soll nachgegangen und zugleich Ergebnisse präsentiert werden - Rekonstruktionen und Bilder der Vergangenheit aus heutiger Sicht.


Donnerstag (Fronleichnam) 23. Juni 2011, 17.00 – ca. 19.30 Uhr
Neuzeitliches Symposium – Essen – Trinken – gute Gespräche
Mit Udo Gündel vom Landhaus Arnoth, Kleinich und Ulrike Böcking, Slow food, Traben-Trarbach

Neugierig - mehr dazu hier ...>  (pdf - 25 kb) 


August

bis Sonntag, 7. August 2011
„Spannende Geschichte(n) – Frauen und Mode“

Die Sonderausstellung „Spannende Geschichte(n) – frauen und mode“
präsentiert eine Zeitreise in die Modewelt von Keltinnen und Römerinnen der Hunsrück-Region. Den Besucher erwartet eine acht Figurinen umfassende Kollektion rekonstruierter Kleidertracht und Schmuckgarnituren des 6. Jahrhunderts v. Chr. – 2. Jahrhunderts n. Chr.

Diese vermitteln eine Vorstellung von Kleidern, bunten Tuchen und Schmuck vor 2500 Jahren. Schmuckrepliken aus Grabfunden des Hunsrücks und nachgewebte Stoffe lassen eine Lebensfacette vergangener Zeiten wieder lebendig werden.


Sonntag, 7. August 2011, 14.00 Uhr
Finissage der Sonderausstellung mit historischer Modenschau

Nach dem Abschluss der Sonderausstellung - ein Rückblick


Montag, 22. August 2011, 19.00 Uhr
Vortrag - Professor Dr. Elisabeth Herrmann-Otto, Universität Trier:
Römische Frauen in Ausnahmesituationen

Römische Frauen und Mädchen lebten in einem von der Gesellschaft vorgesehenen Rahmen, der vor allem durch Pflichten in Haus und Familie vorgegeben war. Intellektuelle und berufliche Ausbildung und entsprechende Tätigkeiten waren ihnen, je nach ihrem sozialen Herkommen, nicht verwehrt. Ausgeschlossen waren sie jedoch von allen politischen Rechten und Betätigungen.

Im Vortrag wird gezeigt werden, wann Frauen ihren sozial und politisch eng gesteckten Rahmen durchbrechen durften, ohne in massive Kritik einer von Männern dominierten Gesellschaft zu geraten. Einzelne Frauen und Frauengruppen von der römischen Republik bis in die Spätantike werden exemplarisch vorgeführt.

Die Veranstaltungsbeschreibung hier als pdf-Datei (42 kb)


Samstag, 27. August 2011, 14.00 bis ca. 18.00 Uhr
Auf den Spuren des Tribuns Marcus ...
Mit Autor Michael Kuhn auf der Ausoniusstraße von Gonzerath bis Belginum – Lesen, Wandern und Weingenuss

Mehr zu diesem Thema hier ...

Die Wanderkarte als pdf-Datei zum Download (120 kb)


September

Sonntag, 11. September 2011, ab 10.00 Uhr
Tag des offenen Denkmals
Führungen durch die Ausgrabung und Krombierebrotschesdaach

Als Highlight des Tages das Theaterstück "Rufus ante Portas" ab 14.00 Uhr

Mehr dazu hier ...


Freitag, 30. September 2011, 12.00 – ca. 17.00 Uhr
Förderverein - Wanderung um den Ringwall von Otzenhausen

mehr dazu auf der Startseite und unter "Fahrten des Fördervereins"!


Rufus ante Portas am Tag des offenen Denkmals

Am 11. September macht RUFUS, ehemaliger Soldat einer berühmt-berüchtigten römischen Eliteeinheit und jetzt gut situierter, trinkfreudiger Weinhändler, Station in Belginum. Um 14.00 Uhr  wird er von seinem Beruf („… nun kann ich mich ehrenhaft die Mosella hoch und runter trinken …“), seinen Abenteuern und den Treffen mit historischer Prominenz berichten. 

Traditionell findet gleichzeitig auf dem Zeltplatz vor dem Museum der legendäre

Krombierebrotschesdaach

des Fördervereins Wederath statt. Die Speisekarte bietet die regional typischen deftigen Kartoffel- und Fleischgerichte nach alten Hunsrücker Hausrezepten und am Nachmittag wunderbare selbst gebackene Kuchen zu günstigen Preisen.

 

Programm am Tag des offenen Denkmals im Archäologiepark BELGINUM

      11.00 Uhr:     Führung durch die aktuelle Ausgrabung im Tempelbezirk 2.

                             Treffpunkt:     Vor dem Haupteingang des Museum

      14.00 Uhr:     Aufführung „RUFUS ANTE PORTAS“

                             Treffpunkt:     Innenhof des Museums