Archiv - 2019

Tag des offenen Denkmals

„Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur

Der Sonntag startete trist und grau. Aber die Darsteller der Kelten (Projekt Latène, Hochwaldkelten) und Römer (Vigilia Romana Vindriacum und Gisela Michel M.A.) ließen sich davon nicht beeindrucken. Mehr als 800 interessierte Besucher konnten am Tag des offenen Denkmals im Archäologiepark BELGINUM gezählt werden.

Sie schauten Frau Michel in den Kochtopf oder kosteten von dem nach antiker Überlieferung gebrautem Bier der Hochschule Trier. Die Gruppe Projekt Latène präsentierte keltische Tisch- und Trinksitten in der Dauerausstellung, während in den Außenanlagen Hochwald-Kelten und die römische Einheit der Vigilia Romana Vindriacum Seite an Seite Wolle färbten und römische Kelteranlagen erklärten.

Nichts desto trotz geschah es, dass keltische Krieger in einem unachtsamen Moment den römischen Soldaten eine Weinamphore stibitzten und stolz die Beute von diesem „Raubzug“ präsentierten.

Zudem war für das leibliche Wohl vorzüglich gesorgt. Der Krombierebrotschesdaach des Fördervereins Wederath ist eine feste Anlaufstelle für Besucher von Nah und Fern geworden.

Zur Mittagszeit war das Veranstaltungszelt des Fördervereins Wederath gut gefüllt, von den herzhaften und süßen Köstlichkeiten blieb am Ende des Tages kaum etwas übrig.

So war trotz kühlem und herbstlichem Wetter die gemeinsame Veranstaltung von BELGINUM und Förderverein Wederath wieder ein voller Erfolg.