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In unserem Museum gibt es zwei große Teile: Die Dauerausstellung mit den Funden aus dem Gräberfeld und der Siedlung Belginum und oft noch Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen.

Im ersten Teil der Dauerausstellung bekommt Ihr viele Informationen zum Leben in einem römischen Dorf und der Arbeitsweise von Archäologen. Es werden zum Beispiel die verschiedenen Untersuchungsmethoden eines Archäologen wie Ausgrabung und Luftbildarchäologie vorgestellt. Ihr seht die Reste einer Werkstatt eines Falschmünzers, lateinische Inschriften und einen 2125 Jahre alten Keks.

Schon vor über 50 Jahren haben Archäologen angefangen, das große Gräberfeld in Belginum mit über 2500 Gräbern auszugraben. Das ist im zweiten Teil der Dauerausstellung zu sehen. Die ältesten Gräber sind heute ungefähr 2400 Jahre alt, die neusten „nur noch“ 1600. 800 Jahre lang sind hier immer wieder Leute beerdigt worden und haben von ihren Verwandten Dinge mit in ihre Gräber bekommen, die sie im Leben gerne gehabt haben. Kelten und Römer sind davon ausgegangen, dass in Ihrem Leben nach dem Tod sie die Sachen mit dabei haben, die auch in ihren Gräbern lagen. Den Archäologen verraten diese Dinge damit ganz viel über das normale Leben. Heute würden wir vielleicht ein Auto, einen Computer, neue Turnschuhe und eine Kreditkarte mitgegeben bekommen. Damals waren es zum Teil Pferdewagen, sehr viel zu Essen und Geschirr, Waffen und Schmuck. Aber auch die Werkzeuge eines Zahnarztes, Schreibmaterial von Schulkindern und Spielzeuge.

Wir bieten auch Führungen speziell für Kinder, z.B. für Schulklassen oder Kindergeburtstage an. In unserem Museumsshop haben wir eine ganze Reihe Kinder- und Jugendbücher die sich mit den Kelten und Römern beschäftigen.